Nach Meinung des Journalisten und Autoren Alexander Sosnowski (Foto) kamen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Pläne der USA, in Polen Abwehrraketen zu stationieren und die Einladung zur Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik im Februar diesen Jahres durch Bundeskanzlerin Angela Merkel, sehr gelegen. Putin konnte durch diese beiden Ereignisse die Aufrüstungspläne der Regierung vor der russischen Bevölkerung rechtfertigen. So sagte Sosnowski: „Wären nicht die Raketen in Polen, hätte sich Russland andere Pläne ausdenken müssen, um das Vorhaben aufzurüsten, zu rechtfertigen.“
Russland versuche durch verstärkte Aufrüstung wieder zu einer Weltmacht zu werden, um machtpolitisch mit den Vereinigten Staaten von Amerika konkurrieren zu können. In diesem Jahr soll eine neue Verteidigungsdoktrin veröffentlicht werden, die noch mal mehr auf die gestiegene Rolle der Streitkräfte bei der Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen eingehen wird. In dieser Doktrin werde Krieg als Machtinstrument an erster Stelle stehen.




