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HAUS RISSEN HAMBURG
Aktuelles rund um HAUS RISSEN HAMBURG
Die wichtigsten oder aktuellsten Neuigkeiten aus HAUS RISSEN HAMBURG.
Krisenregion Zentralasien
Das neue große Spiel ist eröffnet. Zentralasien ist die Brücke, die Ostasien und Europa miteinander verbindet. Hier stehen sich erneut die mächtigen Staaten der Welt gegenüber und spielen nicht nur um klassische Territoriumsgewinne, sondern auch um strategische Regionen und Rohstoffgebiete. Neben Russland und den USA wollen auch China und Europa den eigenen zukünftigen Wohlstand dadurch sichern, in dem sie sich in dieser Region verstärkt engagieren.
Dieses Seminar betrachtet die Konfliktursachen und die Möglichkeiten der Konfliktprävention in Zentralasien sowie die Interessen der beteiligten Staaten. Hervorgehoben werden insbesondere die Rolle des Militärs und deren Beitrag zur regionalen Stabilität.
Infoseminar S-04
Dauer: 1,5 Tage
Kosten: 89 EUR
26.05.2008
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Migration und Integration: Ausländer in Deutschland
Zwischen gelungener Integration und rechtsextremistischer Gewalt:
Deutschland war jahrzehntelang ein Einwanderungsland, ohne sich um die Integration der ausländischen Wohnbevölkerung zu kümmern. Die Folgen sind eine desintegrierte soziale Unterschicht ausländischer Mitbürger, die auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen hat und sich in den Ghettos der Großstädte ansammelt. Ausländerfeindliche Anschläge und rechtsextremistische Straftaten verdeutlichen, dass eine Integration der hier lebenden Ausländer dringend erforderlich ist. Dieses Seminar beschreibt die Probleme der Integration, beleuchtet die Hintergründe der Zuwanderung und der Einwanderungspolitik auf und verbindet dies mit Exkursionen zu Orten, an denen Schwierigkeiten wie Erfolge der Integration durch Experten sichtbar gemacht werden.
19.05.2008
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Politischer Club - »Islamische „Wiedergeburt“ und islamistische Bewegungen im GUS-Raum«
»Islamische „Wiedergeburt“ und islamistische Bewegungen im GUS-Raum« mit Dr. Uwe Halbach von der Stiftung
Wissenschaft und Politik aus Berlin
Der kaspische Raum und Zentralasien haben nicht nur eine gestiegene Bedeutung als Energielieferant für Europa, sondern diese Region rückt mehr und mehr in den Vordergrund als Krisenherd für die europäische Sicherheit. Spätestens seit dem 11. September 2001 ist die Gefahr durch islamistischen Terrorismus ins westliche Bewusstsein gerückt. Gerade die nachsowjetischen Gesellschaften erleben derzeit einen konfliktgeladenen Prozess religiöser „Wiedergeburt“.
In Zentralasien, Aserbaidschan und in der Russischen Föderation gibt es einen erheblichen muslimischen Bevölkerungsanteil. Angesichts von Defiziten in der Umsetzung von Demokratie und Marktwirtschaft entstehen zahlreiche kulturelle Konflikte. So existieren in den „postsowjetischen“ Gesellschaften Spannungen zwischen traditionellen und fundamentalistischen Varianten des Islam, zwischen nationalen und transnationalen Orientierungen der Clans, zwischen staatlicher Religions- und Nationsbildungspolitik und islamistischen Oppositionskräften.
Um Europa gegen islamistische Gefahren aus dieser Region zu sichern, ist es notwendig, folgende Fragen zu analysieren: Wie nehmen die Regierungen der GUS-Staaten die islamistischen Herausforderungen wahr und wie reagieren sie darauf? Welche Rolle spielen Einflüsse aus dem Ausland in der „islamischen Wiedergeburt“ zwischen Tatarstan und Tadschikistan, zwischen Kaukasus und Tien Shan?
Um diese Fragen mit einer interessierten Öffentlichkeit zu erörtern,
hat HAUS RISSEN HAMBURG
Herrn Dr. phil Uwe Halbach
von der Stiftung Wissenschaft und Politik
am Montag, dem 26. Mai 2008 um 19:00 Uhr
in seinem Institut zu Gast.
Dr. phil. Halbach arbeitet in der Forschungsgruppe Russland/GUS der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Er hat zahlreiche Standardwerke zu interethnischen Beziehungen und kulturellen Konflikten in den sowjetischen Nachfolgestaaten veröffentlicht. Weiterhin hat er in zahlreiche Veröffentlichungen die Regionalpolitik Europas in Zentralasien und den euroatlantischen Institutionen im "Kaspischen Raum" analysiert. Neben mehreren Forschungsaufenthalten in der Region beurteilt Dr. phil. Uwe Halbach seit Jahrzehnten beeindruckend Sicherheitsfragen in Zentralasien und im Kaspischen Raum.
Die Teilnahmegebühr beträgt 7 EUR. Für Mitglieder des Förderkreis HAUS RISSEN HAMBURG ist der Eintritt frei.
Diese Veranstaltung wird von der Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.
26.05.2008
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Islamistischer Terrorismus – eine Machtstrategie
Der schmale Grat zwischen Fundamentalismus und Terrorismus
Nach dem 11. September 2001 hat eine Zeitwende eingesetzt, Terrorismus, davor ein innerstaatliches Risiko, hatte sich zu einer internationalen Bedrohung verstärkt. Der islamistische Terrorismus ist eine Strategie der Macht, die mit Gewalt die westliche Zivilisation zu zerstören sucht. Islamistischer Terrorismus ist sowohl Ursache als auch Folge zahlreicher Risiken und erhält durch den fundamentalen Islam seine Werte. Auch wenn islamische Fundamentalisten nicht mit Terroristen gleichzusetzen sind, ist es möglich, dass die Universalitätsansprüche des fundamentalen Islam aggressiv in der Praxis geäußert werden. Die Chance des Westens ist demgegenüber einzig die Vermittlung der westlichen Stärken wie Demokratie und Freiheit. Europa wird von der Peripherie bedroht. Terrorismus hat das Ziel, die Ordnung zu zerstören.
Info-Seminar S-11/A
Termin: 28.05.2008 - 29.05.2008 (1½ Tage)
Bereich: Sicherheit
Kosten: 89,00 Euro
Förderer: Bundeszentrale für politische Bildung
28.05.2008
http://www.hausrissen.org/aktuell/kalender/index_ger.html?record_id=e4186
© 16.05.08 08:58 HAUS RISSEN HAMBURG