EINE WELT, DIE SICH IMMER
SCHNELLER VERÄNDERT.

UND EIN INSTITUT, DAS HILFT,
SIE ZU VERSTEHEN.

Gruppenbild Seminar Schülervertretung 2020Es war bereits im Frühjahr für viele Schulen sehr herausfordernd, das Lernen schnellstmöglich voll zu digitalisieren und den Schulalltag für das Schuljahr 2020/21 vorzubereiten. Nachdem in den Hamburger Schulen wieder Präsenzunterricht stattfindet und sich auch wieder auf dem Schulgelände begegnet werden kann, kommen alte wie auch neue Fragen auf die Tagesordnung – wie auch bei der Stadtteilschule Öjendorf, die ihrer Schülerschaft mit offenen Ohren begegnet und sie von Anfang an mitbeteiligt, um neue Regeln für den gemeinschaftlichen Umgang zu finden.

Auf Grund der geltenden Kohortenregelung in Schulen, bei der keine Durchmischung zwischen den Jahrgängen stattfinden darf, kamen die jeweiligen Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Klassen einer Stufe nacheinander zu einem Seminartag ins HAUS RISSEN, um stellvertretend für ihre Kohorte neue Regeln zu finden, wie die Toiletten zukünftig weniger verschmutzt werden, wie die Pausenhalle in Zeiten des Corona-Virus wieder genutzt werden kann und wie der Pausenhof und auch Klassenzimmer bei schlechtem Wetter zum Aufenthalt dienen und darüber hinaus umgestaltet und verschönert werden können.

Nach einer spielerischen Einführung in den Seminartag legten zunächst die Vertreterinnen und Vertreter der Jahrgangsstufen neun und zehn die Grundsteine für den gesamten Entscheidungsprozess, wie er an der Stadtteilschule Öjendorf geführt werden soll, identifizierten die Problemlagen ihrer Schule und entwarfen erste Lösungsansätze.

Repräsentantinnen und Repräsentanten der Klassen sieben und acht entwickelten diese Ideen parallel weiter, entwarfen erste Handlungsempfehlungen und formulierten Maßnahmenpakete. Die jüngsten Schülerinnen und Schüler der sechsten und fünften Klassen ergänzten diese Inhalte mit weiteren Wünschen und eigenen Vorschlägen, so dass das Schulsprecherteam gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern die Ergebnisse der Seminartage in einen Aktionsplan für die Zukunft überführen konnte.

Am Ende eines intensiven Prozesses stehen umsetzbare und demokratisch legitimierte Ergebnisse, die der Stadtteilschule Öjendorf nicht nur dabei helfen, durch den kalten Winter zu manövrieren, sondern auch darüber hinaus alt bekannte Probleme nachhaltig auflösen können. Das Team der Jugendbildung von HAUS RISSEN war es eine große Freude, diesen Prozess zu moderieren und zu begleiten.

Ansprechpartner: Christopher Fleischmann

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