Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung hat Enrico Liedtke, Referent für Geo- und Sicherheitspolitik aus dem HAUS RISSEN die Diskussion „Geopolitisches Europa – was wir für unsere Sicherheit und unseren Wohlstand tun können“ moderiert. Die Veranstaltung fand im Haus der Patriotischen Gesellschaft statt und wurde durch David Mbae-Straßenburg eröffnet.
Gemeinsam mit Sicherheitsexperte Nico Lange (Gründer und Direktor von IRIS – Institut für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit) wurde ein prägnanter Blick auf zentrale Herausforderungen und Perspektiven der europäischen und deutschen Sicherheitspolitik geworfen.
Globale Krisen verschärfen die Sicherheitslage spürbar
Sehr eindrücklich verdeutlichte Nico Lange den Ernst der Lage, der durch Russlands Krieg gegen die Ukraine aber auch die weitreichenden Veränderungen der Weltlage, wie zuletzt im Nahen Osten sichtbar, jeden Tag aufs Neue verstärkt werde.
Im Gespräch mit Enrico Liedtke arbeitete er heraus, welche Schritte Deutschland jetzt schnell und konsequent gehen muss, um mit der russischen Aggression und dem Bruch der transatlantischen Beziehungen gleichzeitig umgehen zu können. Dazu gehörten ein ehrlicher Umgang mit der geopolitischen Bedrohungslage, umfassende Investitionen in die eigene Handlungsfähigkeit sowie die Fähigkeit nach innen und außen sowohl konflikt- als auch entscheidungsfähig zu sein. Es gehe um die Zukunft Europas – und zwar ganz konkret und unmittelbar.
Wir danken der Konrad-Adenauer-Stiftung und ihrem Landesbeauftragten für Hamburg und Leiter des Politischen Bildungsforums David Mbae-Straßenburg ganz herzlich für die Einladung und die gelungene Veranstaltung sowie allen Teilnehmenden für die engagierte Diskussion.
Die Veranstaltung wurde gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland und die Freie und Hansestadt Hamburg.